Gold gilt seit Langem als ultimative Kapitalanlage und hat nicht zuletzt in finanziellen Krisenzeiten wieder an Bedeutung gewonnen. Tatsächlich stieg der Preis für eine Feinunze im Februar dieses Jahres laut Medienberichten auf ein Allzeithoch von 2.955 US-Dollar pro Feinunze – umgerechnet sind das 2.749 Euro. Analysten rechnen sogar damit, dass der Goldpreis dieses Jahr erstmals die 3.000-US-Dollar-Grenze überschreiten könnte.
Zwar gibt es den Goldstandard als Währungsordnung schon seit Jahrzehnten nicht mehr, aber überall auf der Welt lagern viele Zentralbanken noch immer riesige Reserven des Edelmetalls. In Krisenzeiten bietet Gold Stabilität, da es nicht von politischen oder wirtschaftlichen Veränderungen abhängig ist. Außerdem kann es bei Bedarf schnell in Bargeld umgetauscht werden.
Wer aber stapelt die meisten Goldbarren – und wie schneidet Deutschland im weltweiten Ranking ab? Die folgenden 30 Nationen haben laut dem GoldHub des World Gold Council die größten Reserven.
(Datenstand einschließlich 4. Quartal 2024, sofern nicht anders angegeben. Fremdwährungsbeträge in Euro umgerechnet.)
Adaptiert von Sandra Schröpfer, Tascha Walker Dean und Ina Hieronimus